
Pro bono fürs Ehrenamt
Ein Projekt. Ein Verein. Ein Jahr.
Ehrenamt lebt von Menschen, die ihre Zeit, ihre Ideen und ihre Energie für andere einsetzen. Genau diesem Engagement möchte ich etwas zurückgeben.
Deshalb begleite ich einmal im Kalenderjahr einen Verein pro bono – also ohne Honorar für meine eigene Arbeitsleistung.
Dabei geht es nicht darum, eine bestimmte Standardleistung zu verschenken. Das Projekt soll zu dem Verein, seiner Situation und seinem tatsächlichen Bedarf passen.
Möglich sind zum Beispiel:
Vereinsentwicklung und Vereinscheck, Vorstandsberatung, Kommunikation und Vereinsmarketing, Digitalisierung, Podcastbegleitung, Imagefilm, Videoproduktion oder Drohnenaufnahmen.
Auch eine Kombination mehrerer Leistungen ist möglich, wenn sie für das Projekt sinnvoll ist.
Was bedeutet pro bono?
Für das ausgewählte Projekt stelle ich meine Arbeitszeit, mein Know-how und meine bereits vorhandene technische Ausstattung kostenfrei zur Verfügung.
Der genaue Umfang wird für jedes Projekt individuell vereinbart und richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf sowie meinen verfügbaren Kapazitäten im jeweiligen Jahr.
Als Orientierung kann ein Projekt durchaus einem regulären Leistungswert von etwa 2.000 bis 3.000 Euro entsprechen. Daraus entsteht jedoch kein Anspruch auf einen bestimmten Projektumfang oder Gegenwert.
Was ist nicht enthalten?
Pro bono bedeutet in diesem Fall: Meine eigene Leistung wird nicht berechnet.
Kosten, die zusätzlich durch Dritte oder speziell für das Projekt entstehen, sind grundsätzlich nicht enthalten. Dazu können zum Beispiel gehören:
Musik- und Medienlizenzen, Druckkosten, externe Dienstleistungen, zusätzliche Technik, Genehmigungen oder andere projektbezogene Fremdkosten.
Bei größeren Entfernungen können außerdem Fahrt- oder Reisekosten entstehen. Das wird selbstverständlich vor Beginn des Projekts transparent abgestimmt.
Wer kann sich bewerben?
Das Angebot richtet sich in erster Linie an Vereine mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten, die professionelle Unterstützung benötigen, diese aber derzeit nicht oder nur schwer aus eigenen Mitteln finanzieren können.
Der Schwerpunkt liegt auf Vereinen aus Ahrensburg, Hamburg, Schleswig-Holstein und dem weiteren norddeutschen Raum.
Projekte, die vollständig online durchgeführt werden können – etwa Beratung, Konzeptentwicklung oder bestimmte Workshops – können nach Absprache auch überregional möglich sein.
Nicht eingetragene Initiativen oder vergleichbare ehrenamtliche Zusammenschlüsse können ebenfalls anfragen. Im Mittelpunkt des Pro-Bono-Projekts stehen jedoch Vereine.
Wie funktioniert die Bewerbung?
Keine komplizierte Fördersprache. Keine zwanzigseitige Bewerbung.
Ich möchte zunächst einfach wissen:
Wer seid ihr? Was beschäftigt euch gerade? Was möchtet ihr verändern? Und wobei könnte meine Unterstützung helfen?
Eine kurze Beschreibung des Vereins, der aktuellen Situation und einer möglichen Projektidee reicht zunächst aus.
Wenn das Projekt grundsätzlich infrage kommt, sprechen wir miteinander. Offene Fragen, Ziele und der mögliche Umfang können anschließend gemeinsam weiterentwickelt werden.
Wie wird ausgewählt?
Es gibt keinen Anspruch auf die Auswahl und kein starres Punktesystem.
Bei meiner Entscheidung schaue ich insbesondere darauf,
wie groß der tatsächliche Unterstützungsbedarf ist,
welchen gesellschaftlichen oder ehrenamtlichen Nutzen das Projekt haben kann,
wie stark das Projekt vom Ehrenamt getragen wird,
wie dringend Unterstützung benötigt wird
und ob sich das Vorhaben mit meinen Möglichkeiten sinnvoll umsetzen lässt.
Dabei kann ein kleiner Verein mit einem überschaubaren Projekt genauso interessant sein wie ein größeres Vorhaben.
Entscheidend ist nicht die Größe des Vereins, sondern die Frage:
Wo kann meine Unterstützung wirklich etwas bewegen?
Pro bono heißt auch Zusammenarbeit
Auch ein kostenfreies Projekt ist ein richtiges Projekt.
Deshalb werden vor Beginn Leistungsumfang, Termine, Zuständigkeiten, notwendige Freigaben und ein fester Ansprechpartner vereinbart.
Vom ausgewählten Verein erwarte ich eine verlässliche Mitarbeit. Informationen und Materialien müssen rechtzeitig zur Verfügung stehen, Absprachen eingehalten und notwendige Entscheidungen getroffen werden.
Denn auch ein Pro-Bono-Projekt funktioniert nur dann gut, wenn beide Seiten ihren Teil dazu beitragen.
Das Projekt soll sichtbar werden
Der Pro-Bono-Gedanke funktioniert für mich auch deshalb, weil daraus eine Geschichte entstehen darf, die zeigt, was Ehrenamt bewirken kann.
Deshalb gehört zur Vereinbarung, dass ich das Projekt als Referenz nennen und über die Zusammenarbeit berichten darf – zum Beispiel auf meiner Website, in sozialen Medien, in Präsentationen oder im Rahmen von Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.
Entstehen im Projekt öffentlich nutzbare Inhalte wie ein Imagefilm, Podcast, Fotos, Videos oder eine Kampagne, sollen diese vom Verein auch tatsächlich eingesetzt und veröffentlicht werden.
Die Bereitschaft, das gemeinsame Projekt sichtbar zu machen und mir entsprechende Referenz- und Veröffentlichungsrechte einzuräumen, ist deshalb Voraussetzung für die Teilnahme.
Die genauen Nutzungs- und Veröffentlichungsbedingungen werden vor Projektbeginn schriftlich vereinbart.
Ihr Verein könnte Unterstützung gebrauchen?
Vielleicht fehlt gerade das Budget.
Vielleicht fehlt der Blick von außen.
Vielleicht gibt es schon länger eine Idee, für deren Umsetzung bisher Zeit, Wissen oder Technik gefehlt haben.
Dann erzählen Sie mir davon.
Einmal im Jahr möchte ich einem Verein nicht nur einen guten Rat geben, sondern gemeinsam ein konkretes Projekt auf die Beine stellen.
Weil Ehrenamt Unterstützung verdient.
Jetzt Pro-Bono-Projekt vorstellen →
Mein pro bono Projekt
Telefon: +49 4102 977 80 20
E-mail: moin@emsid.net
